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Ärztliche Aufklärung auch ohne Arzt rechtens

12.06.2014 – 17_versrEine ärztliche Aufklärung kann einem Studenten im praktischen Jahr übertragen werden, wenn sie seinem Ausbildungsstand entspricht und unter der Anleitung, Aufsicht und Verantwortung des ausbildenden Arztes stattfindet. Die Anwesenheit des Arztes ist dabei nicht notwendig.

In einer aktuellen Entscheidung des OLG Karlsruhe bestätigen die Richter ein entsprechendes Urteil des Landesgerichts (7 U 163/12). Nach der Risikoaufklärung, die von einer Studentin durchgeführt worden war, kam es bei einer Patientin aufgrund von Komplikationen zur Notoperation. Die Klage auf Schmerzensgeld war abgewiesen worden, auch eine unzureichende Aufklärung konnte nicht festgestellt werden.

An das konkrete Gespräch konnte sich die Studentin zwar nicht mehr erinnern. Sie schilderte ihre übliche Aufklärungspraxis, wonach sie der Patientin anhand der Details der Einwilligungserklärung die möglichen gravierenden Folgen des Standardeingriffs erläuterte. Dies genügte dem Gericht. (vwh)

Den Fall im Detail sowie weitere Urteile finden Sie in der aktuellen Ausgabe von VersR (Heft 17/14)

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