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Ärzte sehen keine Verbesserung durch Telemedizin

31.03.2015 – Medizin_Thorben Wengert_pixelioEtwa die Hälfte aller Ärzte in Deutschland geht nicht davon aus, dass die Telemedizin die medizinische Versorgung verbessern kann. Allerdings haben sich erst 27,6 Prozent der Ärzte bereits mit Telematik oder Telemedizin beschäftigt, so die aktuelle Studie “Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit (ÄiZG) der Stiftung Gesundheit.

Wie die Ärztezeitung schreibt, haben sich die übrigen Ärzte bislang nur am Rande oder gar nicht mit dem Thema Telemedizin auseinandergesetzt. Als häufigsten Grund für die Ablehnung gaben die Befragten an, dass die Telematik und die telemedizinischen Angebote nicht zum Verständnis der Arzt-Patienten-Beziehung passten. Zudem äußerten die Ärzte auch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes.

Die Krankenkassen sehen in der Telemedizin allerdings auch ihre Vorteile. So könne diese zwar den Arztbesuch nicht vollständig ersetzen, “aber in nahezu allen Bereichen eine gute Unterstützung sein”, sagte unlängst Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse. Vor allem in ländlichen Gebieten ließen sich Patienten dadurch besser begleiten. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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