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Ärzte fürchten Spardiktat durch Gebührenverordnung

25.05.2016 – Montgomery_ BundesaerztekammerEine Gruppe von niedergelassenen Ärzten sieht schon die Felle davon schwimmen: durch die Gebührenordnung für Ärzte fürchten sie dramatische Einschnitte und schalten das Bundeskartellamt ein. Währenddessen sieht Frank Ulrich Montgomery keine Not, den GOÄ-Entwurf vorschnell abzuschließen. Ein entsprechendes Gesetz gäbe es ohnehin nicht mehr in dieser Legislaturperiode.

Aktuell würden die Leistungslegenden, die mit der PKV erarbeitet werden, in einen Prüflauf in den Berufsverbänden geschickt, kündigte Frank Ulrich Montgomery, Chef der Bundesärztekammer, in einem Interview mit der Ärzte-Zeitung an. “Dann kann man anfangen mit der Bepreisung”, sagt er am Rande des Ärztetages.

Eine Tübinger Allgemeinmedizinerin wendet sich indes an das Bundeskartellamt. Mit der GOÄ befinde sich möglicherweise ein kartellrechtlicher Verstoß in der Entstehung, lautet ihr Einwand. Die Kritik entzündet sich auch an der Entstehung der GOÄ. Hier würden sich die Bundesärztekammer und der PKV-Verband nicht in die Karten schauen lassen. Zudem fürchten Ärzte Einschnitte bei Gestaltungsmöglichkeiten bei der Abrechnung. Angeblich soll es künftig nur noch einen “robusten Einfachsatz” geben, der nur in ganz wenigen Ausnahmen auf das Doppelte angehoben werden kann. (vwh/ku)

Bild: Bundesärztekammer-Chef Frank Ulrich Montgomery (Quelle: Bundesärtzekammer)

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