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Argentinien stürzt nach Staatsbankrott in die Rezession

01.08.2014 – argentinien_fahne_150Die Staatspleite Argentiniens wird das Land tiefer in die Rezession ziehen. Neben Mapfre und der Zurich ist auch die Allianz dort geschäftlich tätig. Die nun erfolgte Staatspleite ist nicht mit der von 2001 zu vergleichen, kommentiert der Kreditversicherer Euler Hermes.

Nachdem die Verhandlungen zwischen der Regierung Argentiniens und Geier-Fonds in New York geplatzt sind, hat die Rating-Agentur Standard & Poor’s das Land für partiell zahlungsunfähig erklärt. Bei Euler Hermes glaubt man nicht, dass die erneute Staatspleite eine Schockwirkung auf die Märkte hat. Der Kreditversicherer bewertet das Land schon seit langem mit D4, die unterste Stufe auf der Bonitätsskala. „Seit der Staatspleite im Jahr 2001 war der Zugang zu den internationalen Finanzmärkten beschränkt“, heißt es im aktuellen Weekly Export Risk Outlook des Versicherers.

Trotzdem wird das Land in die Rezession abrutschen, glauben die Wirtschaftsforscher von Euler Hermes. In den vergangenen Monaten sei die Wirtschaftsaktivität stark zurückgegangen. Nach Einschätzung von Coface wird das Bruttosozialprodukt Argentiniens in diesem Jahr um 1,5 Prozent zurückgehen. Die Inflation wird auf 30 Prozent ansteigen, das Budgetdefizit auf 5,3 Prozent des BIP hochschnellen. Euler Hermes warnt vor einem erhöhten politischen Risiko in Argentinien. Die Devisenreserven des Landes sind unter der Regierung von Cristina Elisabet Fernández de Kirchner auf rekordverdächtige Tiefststände gesunken. (ba)

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