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Arbeitnehmer schätzen Möglichkeiten der bAV falsch ein

23.01.2015 – derateru_pixelioDie betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist die beliebteste Form der Altersvorsorge – gefolgt von der Riester-Rente und der Lebensversicherung. Allerdings verfügt derzeit nur etwa ein Drittel aller Arbeitnehmer über Versorgungsleistung, die vom Arbeitgeber finanziert wird. Ebenso wenig Arbeitnehmer nutzen Vorsorgemodelle für eigene Beiträge in Form einer Entgeltumwandlung.

Hauptgrund ist die unzureichende Kenntnis von Angeboten und Möglichkeiten der bAV, so eine Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC). “Trotz des erkannten Bedarfs und der großen Beliebtheit der bAV werden Entgeltumwandlungsmodelle viel zu wenig wahrgenommen”, sagt Jürgen Helfen, Partner bei PwC und Experte für Altersversorgungssysteme.

Laut Studie betreibt in Viertel der Arbeitnehmer keine Entgeltumwandlung, weil ihnen die Mittel zur Eigenvorsorge fehlten. Weitere 15 Prozent gehen davon aus, dass sie bereits anderweitig ausreichend vorgesorgt hätten.

Allerdings blieben auch große Unternehmen unter ihren Möglichkeiten. So gaben 35 Prozent der Befragten aus Unternehmen bis zu 5.000 Mitarbeitern an, keine entsprechende Aufklärung durch den Arbeitgeber zu erhalten. Die Folge: laut PwC schätzen die Mitarbeiter die bAV in zentralen Merkmalen falsch ein.

“Mit einer einfachen Standardlösung sind viele Mitarbeiter bereits optimal bedient – attraktive Optionen wie Kapitalwahlrecht und flexible Eigenbeteiligung holen zudem interessierte und vorsorgeaffine Mitarbeiter gut ab”, ergänzte Jens Denfeld, Leiter des Bereichs Pension Consulting am PwC Standort Frankfurt. (vwh/td)

Bildquelle: derateru / pixelio.de

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