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Appell gegen Offenlegung von Provisionen

20.06.2014 – In einem gemeinsamen Appell an den Deutschen Bundestag wenden sich acht Verbände der Versicherungswirtschaft gemeinsam mit der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gegen die geplante Offenlegung von Provisionen im Versicherungsvertrieb. Die vom Gesetzgeber geplante Pflicht zum Ausweis der Vermittlungsgebühr biete keinen aussagekräftigen Produktvergleich, sondern verleite zu falschen Schlussfolgerungen, heißt es in dem Appell, der vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) unterstützt wird.

Um Versicherungen miteinander vergleichen zu können, müssen Kunden die gesamten Abschlusskosten kennen. Diese weisen die Lebens- und Krankenversicherer bereits seit 2008 als Gesamtbetrag in Euro und Cent aus. Dieser gibt Kunden die relevante Information für einen Kostenvergleich zwischen Produkten und verschiedenen Anbietern. Ein Blick allein auf die Provisionen führt dagegen in die Irre, da diese nicht deckungsgleich mit den einkalkulierten Abschlusskosten sind.

Den Appell haben neben dem GDV der PKV, Votum, der VDVM, der BVK, der AfW, der BDV und der VGA unterzeichnet.

Link: Provisionsoffenlegung verunsichert Kunden und gefährdet Arbeitsplätze (PDF)

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