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Aon: Risiko der Unternehmensinsolvenzen in Russland deutlich erhöht

05.03.2015 – Risiko_lichtkunst.73_pixelioDas Risiko von Unternehmensinsolvenzen in Russland ist durch die Wirtschaftssanktionen, die niedrigen Ölpreise und den Konflikt in der Ost-Ukraine deutlich gestiegen. Dies habe vor allem auch negative Folgen für die russischen Handelspartner in Europa sowie für regionale Partner wie Weißrussland und Kasachstan, so der Versicherungsmakler Aon bei der Präsentation der “Political Riskmap 2015″.

“Die fallenden Ölpreise und die damit verbundene Instabilität in den politisch ohnehin angeschlagenen Ölförderstaaten Iran, Irak, Libyen, Russland und Venezuela stehen ganz oben auf der Liste der Risiken für globale Investoren”, sagt Silja-Leena Stawikowski, Expertin für politische Risiken bei Aon Risk Solutions in Deutschland.

Aus Sicht der Expertin stehen neben Russland vor allem die erdölexportierenden Länder im Nahen Osten und in Nordafrika – allen voran Algerien und Libyen – vor einem schwierigen Jahr. “Diese Länder haben nicht die notwendige Widerstandsfähigkeit, um mit den wirtschaftlichen Erschütterungen, die der niedrige Ölpreis auslöst, fertig zu werden”, betonte Stawikowski.

Zu den weiteren politischen Risiken zählt der Riskreport derzeit auch den islamistischen Extremismus in Nigeria und seinen Nachbarstaaten, die Ebola-Epidemie in Guinea, Liberia und Sierra Leone, sowie die territorialen Konflikte in Asien. Lediglich in Lateinamerika konnten sich die politischen Risikobewertungen laut Aon verbessern. (vwh/td)

Bildquelle: lichtkunst.73 / pixelio.de

Link: Aon Political Riskmap 2015

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