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AOK weist Kritik der TK zurück

27.11.2015 – Litsch_AOKDer designierte Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, hat die Äußerungen der Techniker Krankenkasse (TK) zum Zusammenhang von Prävention und Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds kritisiert. “Ich bin erschrocken. Was ich da gelesen habe, zeugt von wenig Sachkenntnis. Entweder hat die TK unser Finanzierungssystem nicht verstanden oder sie betreibt gezielte Desinformation”, sagt Litsch.

Die Krankenkassen haben kaum Anreize, die Gesundheit ihrer Kunden zu fördern, hatte Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK) gesagt. “Je mehr Krankheiten für unsere Versicherten dokumentiert werden und je mehr Medikamente sie bekommen, desto mehr Geld bekommen wir für sie aus dem Gesundheitsfonds.”

“Prävention ist sinnvoll. Die AOK hat den höchsten Anteil an kranken und auch an chronisch erkrankten Versicherten. Sie investiert von allen Kassenarten am stärksten in Prävention. Über 40 Prozent aller Präventionsinvestitionen kommen von uns. Und warum machen wir das? Weil es sich lohnt.”

Wirksame Prävention verbessere die Gesundheit der Versicherten und senke die Kosten. Das sei immer sinnvoll. Für Versicherte, weil es ihnen besser gehe, und für Krankenkassen, weil sich das Finanzergebnis verbessere. Litsch: “Das hat mit den Zuweisungen aus dem Morbi-RSA gar nichts zu tun.” (vwh/ku)

Bild: Martin Litsch, designierter Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. (Quelle: AOK)

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