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Amice: Nationale Option für kleine Versicherer ziehen

14.03.2014 – Amice, die Vereinigung der gegenseitig und genossenschaftlich organisierten Versicherer in Europa, begrüßt die Verabschiedung der Omnibus II-Richtlinie, die den Weg für den weiteren Gesetzgebungs- und Regulierungsprozess ebnet. Nationale Aufsichtsbehörden sollen die Option ziehen, kleine Versicherer von der Quartalsberichts-Pflicht auszunehmen.

Der Sektor appelliert nun an die europäischen Institutionen, einschließlich Eiopa, im Sinne der getroffenen Vereinbarungen zügig an den Delegierten Rechtsakten und technischen Durchführungsbestimmungen weiterzuarbeiten. Sorge und Unverständnis lösen hingegen die geplanten Richtlinien zur externen Prüfung der Offenlegungen aus. Alle öffentlichen Berichterstattungen einer teuren externen Prüfung unterziehen zu müssen hält für Amice keiner ernsthaften Kosten-Nutzen-Rechnung stand und stellt für kleinere Versicherer ein nahezu prohibitives Hindernis dar.

Schon eine geringe Verzögerung bei Vorlage, so Gregor Pozniak, der Generalsekretär von Amice, oder Verabschiedung der weiteren Rechtsakte könne den Prozess zum Entgleisen bringen oder die angemessene Vorbereitung der Branche gefährden. Der ausgeprägte politische Wille, am Implementierungsdatum 2016 festzuhalten, sei eine der starken Triebfedern bei der Ausverhandlung von Omnibus II gewesen. Die nun folgenden Schritte müssten konzentriert, zugleich aber mit aller gebotenen Transparenz gesetzt werden, um zu einer adäquaten Umsetzung des gesamten Solvency II-Projekts zu führen.

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