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Altersvorsorgeeinrichtungen investieren zunehmend in alternative Anlageklassen

19.05.2015 – Rentner_Petra Bork_pixelioDie betrieblichen Altersvorsorgeeinrichtungen investieren zunehmend in alternative Anlageklassen. Laut Mercer European Asset Allocation Survey 2015 sind durchschnittlich 14 Prozent des Gesamtanlagevolumens in diesen Assets angelegt. 2014 waren es noch zwölf Prozent. Der Survey beruht auf einer Umfrage unter mehr als 1.100 europäischen Altersvorsorgeeinrichtungen mit einem Anlagevolumen von 950 Mio. Euro.

Wie Mercer weiter mitteilt, legen die europäischen Pensionspläne für vor allem Wert auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG). Nur 35 Prozent der Befragten gaben hingegen an, dass das diese Aspekte für sie keine Rolle spielten. 2014 waren es noch 48 Prozent. “Insbesondere im Bereich Manager-Selektion und -Monitoring – sowohl im aktiven wie passiven Bereich – spielen ESG-Faktoren mittlerweile eine zentrale Rolle. Dabei geht es vor allem darum, mögliche finanzielle und Reputationsrisiken zu vermeiden”, sagt Herwig Kinzler, Leiter des Bereichs Investments bei Mercer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zudem habe die Studie deutlich gezeigt, “dass es im letzten Jahr keine großen Umschichtungen von Anleihen in Richtung Aktien gab”, berichtet Kinzler weiter. Zwar seien die Investitionen in Anleihen in den meisten Ländern gesunken. Allerdings würde “die entstandene Lücke eher über Real Estate und alternative Anlageklassen gefüllt”, sagt der Experte. (vwh/td)

Bildquelle: Petra Bork / pixelio.de

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