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Allianz-Vorstand fordert “Weg mit der Droge Niedrigzins”

28.08.2013 – zimmererMaximilian Zimmerer, Mitglied des Vorstands der Allianz SE, dort zuständig für den Bereich Investments, formuliert ein ganzes Bündel an Maßnahmen um Europa zurück auf den Weg nachhaltigen Wachstums zu führen. Vom Niedrigzins profitierten alleine die Schuldner.

Wichtig vielmehr ist nach Zimmerer der Abbau von komplexen Regeln für die Wirtschaft, die Verschlankung des Staatsapparates, die Privatisierung wichtiger Wirtschaftssektoren und die Förderung von Zukunftsindustrien. Auf regulatorischer Seite muss eine Bankenunion vorangetrieben und der Freihandel forciert werden. Während niedrige Zinsen nur wenigen nutzen und vielen schaden, komme wirtschaftliches Wachstum allen zugute: dem Staat, den Schuldnern, den Sparern und den Investoren. Zimmerer fordert, den Blick zu weiten und beim Wachstum nicht allein auf die Droge „Niedrigzins“ zu setzen, so der Manager in einem Standpunkt-Aufsatz zu den Auswirkungen der gewollten Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Die, so Zimmerer weiter, vernichten Sparvermögen stehen dem Aufbau einer privaten Altersvorsorge entgegen. Es sei eine Mär zu glauben, niedrige Zinsen allein reichten aus, um Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Unzweifelhaft sei dagegen, dass niedrige Zinsen langfristig die Inflation anheizen. Immer mehr Anleger würden deshalb erkennen: „Niedrigzinsumfeld“ und „Anlagenotstand“ sind Brüder.

Foto: Maximilian Zimmerer, Allianz Investmentvorstand fordert höhere Zinsen. (Quelle: Allianz)

Link: Weg mit dem Niedrigzins

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