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Allensbach: Deutsche driften Richtung Staatsgläubigkeit

02.12.2013 – Mindestlohn, Finanzsteuer, Frauenquoten und mehr “Gerechtigkeit”. Mit den großen Linien der im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD beschlossenen Leitplanken für die nächsten vier Jahre zeigen sich die Deutschen im Großen und Ganzen zufrieden. Das zeigt eine neue Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Laut Allensbach-Chefin Renate Köcher machen 91 Prozent der Bürger soziale Gerechtigkeit daran fest, dass eine Vollzeittätigkeit den Lebensunterhalt sichert. Dass der von der Koalition beschlossene Mindestlohn Arbeitsplätze kosten könnte, wie viele Ökonomen warnen, hält die Mehrheit für unglaubwürdig.

Die Annahme, dass die soziale Gerechtigkeit in Deutschland in den vergangenen Jahren abgenommen habe, ist Mehrheitskonsens. 61 Prozent vertreten heute diese Ansicht, 26 Prozent meinen, die soziale Gerechtigkeit sei gleich geblieben, nur sieben Prozent glauben, sie habe zugenommen. Dieses Ergebnis ist auch deswegen bemerkenswert, weil sich, soweit es an den Daten des Statistischen Bundesamtes ablesbar ist, die tatsächliche Sozialstruktur im Land in jüngerer Vergangenheit kaum verändert hat.

Der Eindruck, es gebe immer mehr soziale Ungerechtigkeit, geht einher mit einem erheblichen Misstrauen gegenüber der freien Wirtschaft, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Berichterstattung zum Thema. (vwh)

Links: Meldung in der Wirtschaftswoche, Allensbach Studie: Die Deutschen lieben Planwirtschaft

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