Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Aktuare gegen Zugeständnisse bei stillen Reserven

30.04.2014 – aktuare_online_logo_kleinDie Deutsche Aktuarvereinigung begrüßt eine Neuregelung bei der Beteiligung der Bewertungsreserven in der Lebensversicherung, will diese aber nicht mit Änderungen der Gewinnbeteiligung verknüpfen. Die Pläne der Bundesregierung zur Neuregelung kennen die Aktuare auch nur aus der Zeitung.

Die von der Bundesregierung ebenfalls erwogene Neuregelung bei der Gewinnbeteiligung werde die Finanzausstattung der Unternehmen erheblich schwächen, sagte DAV-Vorstand Johannes Lörper (Ergo-Vorstand) bei der DAV-Jahrestagung. Die Beteiligung der Kunden an Bewertungsreserven aus festverzinslichen Wertpapieren sei eine Fehlkonstruktion durch den Gesetzgeber. Insofern sei eine Gegenleistung für die Beseitigung dieses Fehlers nicht nachzuvollziehen, so Lörper, der von einem „Angriff auf die Funktionsweise der Lebensversicherung“ sprach.

Änderungen der Mindestzuführungsverordnung würden den Spielraum zur Steuerung der Unternehmen einschränken. Wann die 2008 eingeführte Beteiligung an den Bewertungsreserven geändert wird, sei den Aktuaren nicht bekannt, räumte Lörper ein. „Es soll einen Gesetzentwurf geben. Wir kennen ihn nicht. Wir haben das Finanzministerium vor einiger Zeit kontaktiert und haben versucht zu erfahren, was passiert – und wir haben nichts erfahren. Wir haben hohes Verständnis angetroffen, aber nichts erfahren.“ (lie)

Links: POLITICS, Aktuare gegen Zugeständnisse bei stillen Reserven

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten