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AGV: Es lohnt sich, für Tarifeinheit zu kämpfen

11.12.2014 – Niebler_AGVHeute befasst sich der Bundestag mit dem Tarifeinheitsgesetz, das im kommenden März verabschiedet werden soll. AGV-Geschäftsführer Michael Niebler unterstützt die Pläne der Regierung: “Es lohnt sich, für die Tarifeinheit zu kämpfen und unnötige Arbeitskämpfe zu vermeiden.”

“Tarifpluralität war bislang kein Thema und deshalb auch kein Problem für die Versicherungswirtschaft. Wir haben stets unsere Flächentarifverträge mit allen Gewerkschaften – Verdi, DHV und DBV – abgeschlossen, und zwar immer inhaltsgleich”, sagt Michael Niebler. “Ob die NAG Gewerkschaftsstatus hat, ist Gegenstand mehrerer Gerichtsverfahren.”

Trotz bislang fehlender Betroffenheit unterstütze der AGV die Gesetzesinitiative der Bundesregierung.

Niebler: “Hierfür sprechen grundsätzliche Erwägungen. Die Wiederherstellung des bis 2010 geltenden Grundsatzes der Tarifeinheit würde nicht alle Probleme bei Bahn, Luftverkehr, Post etc. lösen, aber viele entschärfen. Ein Gütesiegel des deutschen Arbeitsmarkts ist die Seltenheit von Streiks. Französische Verhältnisse wollen wir hingegen nicht. Das Streikrecht in Frankreich ist eine Hauptursache für die Reformunfähigkeit unseres wichtigsten Partners in der EU.” (vwh/ku)

Bildquelle: AGV-Geschäftsführer Michael Niebler. (Quelle: AGV)

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