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AGV: Anti-Stress-Verordnung völlig überflüssig

02.10.2014 – Der AGV hält eine Anti-Stress-Verordnung, wie jüngst von Arbeitsministerin Andrea Nahles angedacht, für überflüssig und unsinnig: ein Leben ohne Stress gebe es nicht, die Belastungsgrenzen und Ansprüche sind individuell und könnten wie auch die Folgen nicht nach einem einheitlichen Maßstab bewertet werden.

Der Arbeitgeberverband der Versicherer positioniert sich ganz klar gegen die Pläne der Ministerin, die bereits die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beauftragt hat, herauszuarbeiten, ob es möglich ist, konkrete “Belastungsschellen festzulegen.

Die Arbeitgeber haben laut Standpunkt in der aktuellen Ausgabe des AGV-Magazins Vis-a-Vis (PDF) ihre Hausaufgaben gemacht. Das Problem möglicher psychischer Belastungen nähme man ernst. Viele Unternehmen hätten Regelungen zur Erreichbarkeit der Beschäftigten getroffen. Darüber hinaus weist die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) darauf hin, dass keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen, die eine Zunahme von psychischen Erkrankungen mit der beruflichen Erreichbarkeit nach Feierabend in Verbindung bringen. Eine Begrenzung mobiler Kommunikation wäre auch nicht im Sinne der Beschäftigten. (vwh)

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