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AfW: Für Gesamtkostenausweis und gegen Erweiterung der Stornohaftung beim LVRG

02.07.2014 – afw-logo-44Offenbar kommt die Angabe der Gesamtkostenquote statt des obligatorischen Provisionsausweises, konstatiert AfW-Vorstand Frank Rottenbacher die Ergebnisse der Anhörung im Finanzausschuss zum LVRG. “Ein fairer Ausweis der Gesamtkostenbelastung” sei zielführender als die Offenlegung der Abschlussprovisionen. Diese biete dem Kunden keinerlei Mehrwert, erklärt Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des AfW zudem in der schriftlichen Stellungnahme.

„In der Anhörung wurde nun deutlich, dass statt des obligatorischen Provisionsausweises die Angabe einer Gesamtkostenquote treten könnte“, so AfW-Vorstand Frank Rottenbacher. Das würde der zentralen Forderung der berufsständischen Interessenvertretung entsprechen. Man habe sich hier ausdrücklich den Ausführungen des GDV angeschlossen.

Vehement wehrt sich der AfW in seiner Stellungnahme gegen die Position des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft, die laut AfW die Ausweitung der Stornohaftung der Versicherungsvermittler auf zehn Jahre vorsieht. “Bereits die bestehenden Stornohaftungszeiten erscheinen systemwidrig”, erklärt Wirth. “Keinesfalls sollte sich der Gesetzgeber für ein derartig ungerechtes und zudem eventuell europarechts-, verfassungs- und wettbewerbswidriges Vorhaben einspannen lassen.” (vwh)

Link: LVRG im Finanzausschuss – Dringlichkeit bestätigt (Tagesreport, 02.07.2014)

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