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Abgabesatz zur KSK soll 2015 stabil bleiben

05.08.2014 – Das Gesetz zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes kann nach der erfolgten Unterzeichnung durch Bundespräsident Joachim Gauck wie geplant am 1. Januar 2015 in Kraft treten. Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) kann der Beitragssatz im kommenden Jahr bei 5,2 Prozent stabil gehalten werden.

2013 hatte dieser allerdings bei nur 4,1 Prozent und 2012 bei 3,9 Prozent gelegen.

Nach Angaben des Ministeriums wurde der entsprechende Entwurf zur Künstlersozialabgabe-Verordnung den Verbänden und Bundesländern zur Stellungnahme weiter geleitet. Das jetzt im Bundesgesetzblatt veröffentlichte Gesetz hat zum Ziel, durch mehr Beitragsgerechtigkeit weiter steigende Abgaben zu verhindern. Deshalb sollen die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) und die Künstlersozialkasse (KSK) bei den Arbeitgebern intensivere Kontrollen vornehmen. In die Künstlersozialversicherung werden derzeit rund 180.000 selbstständige Künstler und Publizisten als Pflichtversicherte in die gesetzliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung einbezogen. Der hälftige „Arbeitgeberanteil“ wird dabei zu 20 Prozent durch einen Bundeszuschuss und zu 30 Prozent durch die Künstlersozialabgabe der Unternehmen aufgebracht. (brs)

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