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38 Prozent der stationären Patienten wurden 2014 operiert

29.09.2015 – Krankenhaus_BarmerIm Jahr 2014 wurden 38 Prozent der vollstationären Patienten in deutschen Krankenhäusern operiert. Von 18,5 Mio. Patienten unterzogen sich somit 7,0 Mio. einer Operation, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der Anteil nach Angaben der Statistiker nicht verändert. Zudem seien gut die Hälfte der Behandelten, die sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen mussten, mindestens 60 Jahre oder älter.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, zählten die sogenannten “anderen Operationen am Darm” zu den häufigsten Operationen der Altersgruppe der über 60-Jährigen. Dazu zählen beispielsweise das Lösen von Verwachsungen, die Aufdehnung von Darmabschnitten oder endoskopische Operationen an den Gallengängen.

In der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen spielten im vergangenen Jahr vor allem arthroskopische Operationen am Gelenkknorpel und an den Menisken eine große Rolle. Bei den Frauen zwischen 15 und 44 Jahren kamen vor allem Operationen im Zusammenhang mit Entbindungen am häufigsten vor. Bei Männern in der gleichen Altersgruppe wurden primär operative Eingriffe an der unteren Nasenmuschel sowie athroskopische Operationen am Gelenkknorpel und an den Menisken vorgenommen, so die Statistiker.

Bei Kindern unter 14 Jahren gehörten vor allem das Einschneiden des Trommelfells und die Entfernung von Rachenmandeln zu den häufigsten Operationen. (vwh/td)

Bildquelle: Barmer

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