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264,5 Mrd. Euro für Straßen und Schienen bis 2030

18.03.2016 – Autobahn_schubalu_pixelioDie Bundesregierung will bis 2030 insgesamt 264,5 Mrd. Euro in den Neubau und Erhalt von Straßen, Schienen und Wasserstraßen investieren. Dies gab Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bei der Vorstellung des Bundesverkehrswegeplans bekannt. Mit rund 130 Mrd. Euro soll damit etwa die Hälfte ins Straßennetz fließen. Rund 40 Prozent sollen in die Schiene, der Rest in Wasserstraßen investiert werden.

Demnach umfasst der Arbeitsentwurf rund 1.000 Projekte. Laut Plan sollen 226,7 Mrd. Euro für Investitionen in den Erhalt sowie Aus- und Neubau von vorrangigen Verkehrsprojekten invetsiert werden. Weitere 37,8 Mrd. Euro seien für die spätere Finanzierung vorgesehen. Vom Gesamtvolumen sollen 49,4 Prozent in die Straße, 41,3 Prozent in die Schiene und 9,3 Prozent in die Wasserwege investiert werden.

Insgesamt 75 Prozent der Mittel für Straßenprojekte sollen dabei in großräumig bedeutsame Vorhaben investiert werden, 25 Prozent in die regionale Erschließung. Rund 1.700 Kilometer Engpässe auf Autobahnen und rund 700 Kilometer Engpässe auf Schienen sollen damit beseitigt werden. “Dabei setzen wir klare Prioritäten: Wir stärken das Prinzip Erhalt vor Neubau und investieren rund 70 Prozent in den Erhalt”, betonte Dobrindt.

Die meisten Investitionen mit rund 13 Mrd. Euro sollen demnach in Nordrhein-Westfalen erfolgen, gefolgt von Bayern mit 11,4 Mrd. Euro und Baden-Württemberg mit 9,3 Mrd. Die Schlusslichter bei den Investitionen bilden Berlin mit 0,8 Mio. Euro, Bremen mit 0,6 Mio. und Mecklenburg-Vorpommern mit 0,4 Mio. Euro. Der regionale Schwerpunkt liegt damit vor allem in den westlichen Bundesländern. Die neuen Länder halten insgesamt weniger.

Wie nötig gerade der Ausbau der Straßenwege ist, zeigt eine aktuelle Studie des Verkehrsdatenanbieters Inrix. Demnach standen Deutschlands Autofahrer allein im Jahr 2015 durchschnittlich etwa 38 Stunden im Stau – immerhin eine Stunde weniger als noch 2014. Neue Stau-Hauptstadt ist demnach Stuttgart mit einer Wartezeit im Stau von etwa 73 Stunden. Auf den weiteren Plätzen folgen Köln mit 71 Stunden und Karlsruhe mit 54 Stunden. Verkehrsreichste Strecke ist demnach der Mittlere Ring in München mit 93 Stunden, gefolgt von der A1 vor der Leverkusener Brücke mit einer Stauzeit von etwa 50 Stunden. (vwh/td)

Bildquelle: Schubalu / pixelio.de

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