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“Zweite Meinung” entdeckt Fehldiagnose

08.04.2015 – Arzt_PatientWie wichtig es oftmals ist, eine zweite ärztliche Meinung einzuholen, schildert dieser Fall. Die sportlich sehr aktive A.S. plagten seit Monaten erhebliche Kniebeschwerden. Sämtliche ärztlichen Behandlungen und Physiotherapien führten zu keiner Verbesserung. Das MRT einer radiologischen Praxis brachte keine Besonderheiten zutage. Trotz weiterer schmerzhafter Therapien stellte sich keine Linderung ein.

Auch eine zweite Aufnahme nach einem halben Jahr ergab nichts Neues. Um eine zweite Meinung einzuholen, gab die Kundin der Arag einem anderen Radiologen die Aufnahmen. Der deutete die Bilder als Tumor in der Kniebeuge. Zum Glück für die Patientin wurde dann ein gutartiges Geschwulst entfernt. Innerhalb weniger Wochen konnte das Knie wieder schmerzfrei belastet werden.

Den ersten Radiologen traf der Vorwurf, dass der Kundin bei richtiger Auswertung eine halbjährige Leidenszeit erspart geblieben wäre. Ein Mediator konnte dem Radiologen verständlich machen, wie sehr die Kundin ihre Tanzstunden vermisst hatte und welchen Schmerzen sie ausgesetzt war. Der Mediziner schaltete daraufhin seine Berufshaftpflichtversicherung ein, die schließlich ein angemessenes Schmerzensgeld auszahlte und die entstandenen Mehrkosten erstattete (siehe DOSSIER). (wo)

Bildquelle: Axa

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