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Zurich Global Service Conference und das regulatorische Nirvana

10.06.2014 – Zurich-logo“Während die Risiken zunehmend globaler werden, erschweren protektionistische Tendenzen in den einzelnen Ländern immer wieder die erfolgreiche Umsetzung internationaler Industrieversicherungskonzepte. Die daraus entstehende Komplexität entpuppt sich dabei als einer der zentralen Kostentreiber für Versicherer und ihre Kunden.

“Hier wäre wünschenswert, wenn die politischen Entscheidungsträger weltweit die Schaffung international einheitlicher Rahmenbedingungen soweit wie möglich vorantreiben”, fordert Christoph Willi, Zurich CEO Global Corporate in Germany im Rahmen der Zurich Global Service Conference. In Frankfurt/Main diskutierten internationale Experten über die Zukunft des Industrieversicherungsgeschäfts im globalisierten Wirtschaftsgeschehen. Der Zurich Einladung folgten unter anderem Vertreter großer Maklerhäuser sowie des Deutschen Versicherungs-Schutzbundes e.V.. Themenschwerpunkte waren unter anderem die vielfältigen Herausforderungen für Versicherer und Makler in der Serviceerbringung für Industriekunden sowie die Problematik der Implementierung einheitlicher Risikomanagement-Strategien auf globaler Ebene.

Schadenereignisse machen keinen Halt vor Grenzen. “Eine zentrale Herausforderung für die Versicherer sind die ökonomischen Verflechtungen und die unterschiedlichen Regularien auf globalen Märkten”, so Christoph Willi weiter. “Allerdings sehen wir noch Optimierungspotenzial darin, unser gesammeltes Wissen über Schadenereignisse dahingehend besser zu nutzen, dass es zum Zwecke der Prävention noch gezielter eingesetzt wird. Neben der Regulierung von Schadenereignissen ist die Mitwirkung bei deren Vermeidung ein zentrales Handlungsfeld für unsere Industrie”, erklärt Willi. Zu den größten Risiken im Global Corporate Segment zählt er insbesondere Cyberrisiken, extreme Wetterereignisse und die teils auch daraus resultierenden Lieferkettenunterbrechungen.
“Die Zahl dieser Risiken sowie der Grad der internationalen Wirtschaftsvernetzung und Abhängigkeiten sind enorm gestiegen. Wir sehen darin grundsätzlich ein großes Wachstumspotenzial für die Industrieversicherung. Wir sehen aber auch, dass einzelne Schadenereignisse keinen Halt vor Grenzen machen. Dies stellt die Versicherer auch vor immer größere Kompetenz-Herausforderungen”, betont Christoph Willi. Daher müsse man “dafür Sorge tragen, dass die Kunden in den Ländern vor Ort auch einen verlässlichen Ansprechpartner haben. Das schafft Kontinuität für den Kunden. Zur weiteren Verbesserung des Services muss auch noch mehr in Trainings von Fachkräften investiert werden, damit das länderspezifische Know-how auch vor Ort zuverlässig abrufbar ist. Nur so ist dem regularischen Nirvana der Globalisierung derzeit zu begegnen.” (vwh)

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