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Zinstief zwingt institutionelle Investoren dazu, auf alternative Ertragsquellen zu setzen

13.11.2013 – feri-logoDie Politik des billigen Geldes zwingt institutionelle Investoren dazu, bei ihrer Asset Allocation verstärkt auf alternative Ertragsquellen zu setzen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des Feri Institutional Forums in Frankfurt am Main, bei dem namhafte Strategen und Investoren die aktuellen Trends im Bereich professioneller Asset Allocation diskutierten.

Der Druck auf institutionelle Investoren ist nach der abermaligen Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank am vergangenen Donnerstag nochmals gewachsen. “Raus aus Renten, rein in Aktien, Immobilien und andere Sachwerte, lautet derzeit bei vielen Marktteilnehmern die Devise”, so Heinz-Werner Rapp, Vorstand und Chief Investment Officer der Feri AG.

Es seien nun Alternativen zu Staats- und Unternehmensanleihen gefragt, die bessere Ertragsquellen darstellen und somit direkte positive Effekte auf das Gesamt-Portfolio haben. Diese Funktion könnten etwa Senior Secured Loans oder Optionsprämien-Strategien übernehmen. “Dabei geht es keineswegs darum, eine völlig neue Anlagewelt zu schaffen”, betont Carsten Hermann, Managing Partner und verantwortlich für das Investment Management der Feri Trust GmbH. Vielmehr seien diese alternativen Ertragsquellen konsequente Weiterentwicklungen bestehender Anlage-Vehikel.

Bei Senior Secured Loans handelt es sich um außerbörslich gehandelte Fremdkapital-Darlehen, die von Banken und institutionellen Kreditgebern für Unternehmen bereitgestellt werden. Sie bieten Investoren eine Kombination aus niedrigem Zinsänderungsrisiko und hohen Kupons und werden zunehmend als Alternative zu Anleihen, vor allem High Yield Bonds, eingesetzt. (vwh)

Links: Übersichtsbericht zur Studie (PDF), Rapp Interview in der Wirtschaftswoche

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