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Zahlungsausfälle: Großbritannien rückt in Kreditversicherer-Fokus

13.07.2016 – Beim Vergleich der zehn Exportländer mit den höchsten Zahlungsausfällen liegt das Vereinigte Königreich durch einen sprunghaften Anstieg der Verzüge erstmals unter den Top 10. Der Kreditversicherer OeKB Versicherung veröffentlichte dabei nach eigenen Angaben erneut zehn Exportländer mit den höchsten Verzügen per Ende Juni 2016.

Für die Entwicklung der Verzüge und der Schäden wurden die Werte zum Ende des zweiten Quartals 2016 mit den Zahlen des ersten Quartals 2016 verglichen. Nach Unternehmensinformationen ist dabei in 75 Prozent der Fälle ein Verzug der Vorläufer eines Schadensfalles. Das restliche Viertel resultiert aus der Insolvenz von Abnehmern.

Karolina Offterdinger, Vorstand der OeKB Versicherung, einer Marke der Acredia Versicherung: “Wenn unsere Versicherungsnehmer steigende Verzüge melden, dann ist das für uns ein wichtiger Indikator für die zukünftige Entwicklung eines Landes. Denn genau in diesen Ländern werden erfahrungsgemäß auch die Schäden steigen”.

Bereits im Quartal vor der Brexit-Abstimmung meldeten die Kunden des Versicherers die ersten Verzüge. Das Abstimmungsergebnis selbst hatte demnach keine zusätzlichen Auswirkungen auf das Ausbleiben der Zahlungen aus Großbritannien. Mögliche Ursachen: Die Unsicherheiten über den weiteren Verbleib in der Europäischen Union, die schwächelnde Wirtschaft sowie die Einwanderungspolitik. (vwh/mvd)

Bildquelle: Paul Georg Meister / pixelio.de

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