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Zahlungsverzögerungen in China nehmen zu

30.03.2016 – China _M. Hermsdorf_pixelio.de -Im vergangenen Jahr waren acht von zehn Unternehmen in China von Zahlungsverzögerungen betroffen. Dies geht aus einer neuen Umfrage des Kreditversicherers Coface hervor. Neben der hohen Verschuldung und den Überkapazitäten in vielen Branchen befürchten die Experten in diesem Jahr zusätzlich auch einen Abwärtsdruck auf den Renminbi sowie volatile Aktienmärkte.

Laut Umfrage gaben demnach 80,6 Prozent der rund 1.000 Firmen mit Sitz in China an, dass sie 2015 von Zahlungsverzögerungen betroffen waren. Im Vorjahr waren es noch 79,8 Prozent. Gleichzeitig berichteten 58,1 Prozent der Unternehmen von höheren Summen. Zehn Prozent beklagten, dass die Beträge mehr als 150 Tage nach Fälligkeit eingegangen sind. Dies sind vier Prozentpunkte mehr als noch 2014. 17,9 Prozent der Unternehmen berichteten von Zahlungsverzögerungen von mehr als 180 Tagen, die zudem über fünf Prozent des Jahresumsatzes ausmachten, so Coface.

Die riskanteste Branche ist laut Kreditversicherer der Bausektor. Hier waren 28,3 Prozent der Zahlungen länger als 150 Tage ausstehend. 57 Prozent der Bauunternehmen gaben zudem an, dass diese Forderungen mehr als zwei Prozent ihres Jahresumsatzes ausmachen. In der IT-Branche meldeten zudem 15,2 Prozent entsprechende Zahlungsverzögerungen, in der Metallbranche waren es 13 Prozent. (vwh/td)

Bildquelle: M. Hermsdorf / pixelio.de

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