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Nur kreative Kfz-Versicherer werden überleben

26.11.2015 – Auto_Thorben Wengert_pixelioFür Jürgen Thiele, Versicherungsexperte bei Roland Berger, braucht es bei Kfz-Versicherern Kreativität und einen Kulturwandel. Der Markt werde sich bis 2030 weiter konsolidieren. Telematik-basierte Policen werden dann einen Marktanteil von 20 Prozent haben. Gerade branchenfremde Anbieter wie Automobilhersteller, Internet-Giganten, Vergleichsportale und Fintechs werden hier zum Zuge kommen, so eine aktuelle Studie von Roland Berger.

Den digitalen Wandel verfolgen deutsche Versicherer aktuell mit unterschiedlichen Ansätzen: Etwa 30 Prozent der Befragten haben bereits Gesellschaften für Innovationsmanagement gegründet. Rund zehn Prozent kooperieren oder betreiben eigene Inkubatoren oder Innovation-Labs, um das eigene Geschäftsmodell mit neuen Ideen und Ansätzen weiterzuentwickeln.

“Eine Kultur des ‘ausgesteuerten Scheiterns’ ist nötig”, sagt Jürgen Thiele hierzu. Das heißt, es werden gezielt mehrere Innovationsansätze gestartet und ausprobiert. “Gewinner werden die Versicherer sein, die bereits heute bereit sind, in die erforderlichen Innovationen und Anpassungen ihres Geschäftsmodells zu investieren”, fasst Thiele zusammen. “Die Erschließung neuer Umsatzquellen in angrenzenden Geschäftsfeldern wird sich fortsetzen. Kooperationen und Partnerschaften mit Firmen außerhalb der Versicherungsbranche sind deshalb ein entscheidender Erfolgsfaktor.” (vwh/ku)

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Expert: Wenn der Computer das Auto schrottet. Janina Röttger, die bei Sopra Steria Consulting die Business Unit Automotive Services Insurance verantwortet arbeitet die These aus, dass fahrzeugbezogene Versicherungen in Zukunft nur noch eine nachrangige Rolle spielen könnten, in VW 11/15. (Einzelbeitrag)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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