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Zahl der Insolvenzen in Frankreich ist rückläufig

17.06.2015 – insolvenz_schuetz_pixelioIn Frankreich ist die Zahl der Insolvenzen zwischen Mai 2014 und Mai 2015 um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Die immer noch 62.000 Insolvenzen haben kostete die Lieferanten nach Angaben des Kreditversicherers Coface rund 3,9 Mrd. Euro. Dies sind 16,6 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum. Davon betroffen waren 174.786 Arbeitsplätze.

Nach Angaben des Kreditversicherers ist der Rückgang vor allem temporären Effekten geschuldet wie dem anziehenden privaten Konsum, dem niedrigen Ölpreis und verbesserten Gewinnspannen der Unternehmen. “Wir rechnen allerdings damit, dass sich der Konsum im zweiten Quartal wieder abschwächt, da die Energiepreise wieder steigen. Auch steigt dank der allmählichen gesamtwirtschaftlichen Erholung die Zahl der Unternehmensgründungen wieder”, sagt Guillaume Baqué, Economist bei Coface.

Unter den 100 größten Insolvenzen waren vor allem drei Branchen gekennzeichnet: der Bau mit 17 Prozent, Metall mit 15 Prozent und Dienstleistungen mit fünf Prozent. Zudem gebe es bei der Zahl der Insolvenzen vor allem auch regionale Unterschiede, so Coface weiter. So gab es allein in sechs Regionen einen Rückgang von mehr als fünf Prozent. Im Elsass gab es hingegen 5,1 Prozent mehr Insolvenzen. Den größten Anteil hingegen hat die Ile-de-France mit 19,7 Prozent. (vwh/td)

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

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