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World Economic Forum sieht 31 globale Risiken

17.01.2014 – weltwirtschaftsforum-150Die Gefährlichkeit des Lebens und der Wirtschaft ist Gegenstand des Global Risk Reports, den das Weltwirtschaftsforum mit Sitz in der Schweiz im Vorfeld des diesjährigen Gipfeltreffens in Davos veröffentlicht hat. Neben bekannten Risiken wie dem Wohlstandsgefälle, der Jugendarbeitslosigkeit und den Wetterrisiken hat sich dieses Jahr eine neue Gefahr gestellt: “Cybergeddon”.

Die immer bedeutendere Rolle, die das Internet bei der Erledigung grundlegender Aufgaben spielt, sowie die grenzenlose Ausbreitung internetfähiger Geräte sorgen gemäß dem Bericht dafür, dass das Risiko eines Systemversagens im Jahr 2014 jedes bisherige Ausmaß übersteigen wird. Aufgrund der jüngsten Enthüllungen über staatliche Überwachungsmaßnahmen hat die Bereitschaft der internationalen Gemeinschaft abgenommen, gemeinsam Governance-Modelle für den Umgang mit dieser Schwäche zu entwickeln. Als Folge davon könnte es zu einer Balkanisierung des Internets oder einem so genannten „Cybergeddon“ kommen, also einer Situation, in der in erster Linie Hacker das Sagen haben und massive Funktionsstörungen an der Tagesordnung sind.
In der multipolaren Welt von heute gibt es im Wesentlichen vier Bedrohungen, von denen jede in den kommenden fünf bis zehn Jahren in unterschiedlichem Umfang massive Instabilität verursachen könnte:

  1. Unwägbarkeiten in den Schwellenländern: Die bedeutendsten Schwellenländer könnten unter gesellschaftlichem, politischem oder wirtschaftlichem Druck instabil werden.
  2. Politische und Handelskonflikte zwischen Ländern: Handel und Investitionen könnten zunehmend als geopolitisches Machtmittel eingesetzt werden, wodurch neue Krisenherde entstehen könnten.
  3. Ausbreitung von Konflikten niedrigen Niveaus: Solche Konflikte könnten durch technologischen Wandel und eine mangelnde Eingriffsbereitschaft bedeutender Mächte ausgelöst werden und sich unvermittelt zu einem ausgewachsenen Kriegszustand entwickeln.
  4. Langsamer Fortschritt in der Bewältigung weltweiter Herausforderungen: Die anhaltende Passivität in den Internationalen Organisationen könnte dazu führen, dass Umwelt- und Entwicklungsfragen von höchster weltweiter Bedeutung nicht wirksam angegangen werden.

Link: World Economic Forum (globale Risiken, PDF)

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