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Wohlstandseinbruch in Asien durch Flutkatastrophen befürchtet

06.08.2015 – Flut by_Karl-Heinz Laube_pixelio.deDer Think Tank der Versicherungsökonomie, die Geneva Association (GA), ist überzeugt, dass Flutkatastrophen in Asien zunehmen werden und der steigende Wohlstand der Bevölkerung zu höheren Schadenkosten führt. Sie ruft die traditionellen und alternativen Risikotransfer- und ILS-Märkte dazu auf, dem Hochwasserrisiko auf dem asiatischen Festland mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Laut der von Geneva Association durchgeführten Studie “Insuring Flood Risks in Asia’s High Growth Markets” werden Überflutungen in Asien zunehmen. Dafür ist nicht nur der Anstieg des Meeresspiegels durch den Klimawandel verantwortlich. Migrationsbewegungen zu den Küstengebieten machen die asiatischen Großstädte besonders anfällig für Hochwasser.

Hinzu kommt, dass mit steigendem Wohlstand der asiatischen Bevölkerung auch mit höheren Schadensummen zu rechnen sei. Die Versicherungsbranche müsse sich darauf vorbereiten, fordert die Interessenorganisation GA. Michel M. Liés, Swiss Re-CEO und Co-Vorsitzender der Geneva Association betont, dass jede Naturkatastrophe unvorhersehbar sei, aber die Vorbereitung darauf sollte eine fortlaufende Tätigkeit sein. “Solche Vorbereitungsmaßnahmen helfen Individuen, Unternehmen und Regierungen schnell wieder auf die Beine zu kommen.”

Vorstandschefin von Lloyd’s und ebenfalls Mitvorsitzende von GA, Inga Beale, fügt hinzu: “Die Versicherungs- und Rückversicherungsindustrie spielt eine entscheidende Rolle bei der Identifikation, der Bewertung und der Begrenzung der negativen Folgen von Überschwemmungen.” (vwh/dg)

Bildquelle: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

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