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Wie viel den Versicherern das Neugeschäft wert ist

02.10.2013 – Die Versicherer geben immer weniger fürs Neugeschäft aus, heißt es in der aktuellen Ausgabe von Versicherungsvertrieb. Laut Bafin-Statistiken betrug die Abschlusskostenquote der Lebensversicherer 2005 noch 3,3 Prozent, 2011 waren es nur noch 3,08 Prozent. Dabei sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherern riesig. Versicherer mit starkem Maklergeschäft oder Strukturvertrieb zeigen sich tendenziell spendierfreudiger, niedrige Abschlusskostenquoten haben die Direktversicherer.

So liegen die Abschlusskosten für das Neugeschäft bei der stark auf den Maklervertrieb setzenden Helvetia bei 153,8 Promille, bei dem Direktversicherer Ergo Direkt hingegen nur bei 10,6 Promille. Deutlich über dem Durchschnitt von 30,8 Promille liegt auch die Abschlusskostenquote der mit Strukturvertrieben zusammenarbeitenden Versicherer wie die Aachen Münchener (39,0 Promille) oder Ergo (36,9 Promille). Die Unterschiede zwischen den Versicherern sind groß. Die Abschlusskosten verraten allerdings nicht, wie viel wirklich beim Vermittler ankommt. Die meisten Unternehmen haben in den letzten Jahren massiv rationalisiert und sowohl ihre Verwaltungs- als auch ihre Vertriebskosten gesenkt, sagt Norbert Heinen von der Württembergischen Leben.

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