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Wenn der Chef die Krankenversicherung prellt

19.11.2014 – Detektiv_guenther gumhold_pixelioHohe Versicherungsprämien bei Entgeltfortzahlungen für Selbstständige verführen oft zum Betrugsversuch: Gefälschten Belegen und vorgetäuschten Krankheitsfällen gehen Private Versicherer auf den Grund, Detektive ermitteln im Auftrag vor Ort.

Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall – derart gesetzliche Regelung und Versicherung gibt es bei Selbstständigen nicht. Das kann aber privat abgesichert werden. Um hohe Prämien wieder reinzuholen, simulieren Selbstständige mitunter einen Krankheitsfall.

Private Krankenversicherungen verzeichnen regelmäßig Fälle von gefälschten Belegen. Beispiel: Es werden nicht in Anspruch genommene Leistungen berechnet, oder es kommt zu höheren und damit gefälschten Rechnungsbeträgen. Moderne Drucker können hier täuschend echte Dokumentfälschungen ausspucken.

Mit dem Pendelattest versuchen die privaten Krankenversicherungen dem Missbrauch entgegen zu wirken. Dieses Attest wird nach Abfrage der allgemeinen Angaben zur Arbeitsunfähigkeit ausgefüllt. Der Arzt vermerkt Erkrankungsart und Zeitraum der Arbeitsunfähigkeit. Die Versicherung gleicht diese Angaben dann mit der Tätigkeit des Versicherungsnehmers ab. Arbeitet der behandelnde Arzt mit dem Versicherungsnehmer zusammen, indem er das Pendelattest nicht wahrheitsgemäß ausfüllt, steht dem Gelingen des Versicherungsbetruges praktisch nichts im Weg.

Doch wie hilft sich der Versicherer? Hegt eine Versicherung einen konkreten Verdacht, so kann eine Wirtschaftsdetektei wie die die LB Detektei viel zur Aufklärung beitragen. Detektive observieren den Versicherungsnehmer und stellen fest, ob dieser tatsächlich erkrankt und hundertprozentig arbeitsunfähig ist und ob er zum Verlustausgleich seiner Arbeit nachgeht. Fahren Selbstständige beispielsweise in ihr Unternehmen, um Mitarbeitern Anweisungen zu geben oder selbst Bürotätigkeiten auszuüben, so ist allein dadurch die volle Arbeitsunfähigkeit schon nicht mehr gegeben. Liegen der Versicherung Beweise für das Fehlverhalten des Versicherungsnehmers vor, können Zahlungen eingestellt und rechtliche Schritte eingeleitet werden. (vwh/ku)

Bildquelle: Guenther Gumhol

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