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Weniger Kfz-Neuzulassungen in 2017

21.11.2016 – KFZ Auto - David GorrDer Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) rechnet für 2017 mit rund 3,2 Millionen Pkw-Neuzulassungen. Zum Vergleich: bis Ende diesen Jahres dürfte die Zahl der Pkw-Neuzulassungen die Hürde von 3,3 Millionen Fahrzeugen überspringen. Bei den gewerblichen Zulassungen geht der Verband aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung von konstanten Zahlen aus.

Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt prognostiziert der ZDK für 2017 rechnet mit 7,3 bis 7,4 Millionen Besitzumschreibungen. Für das laufende Jahr prognostiziert der Verband rund 7,4 Millionen Besitzumschreibungen. Im Service-Sektor rechnet der ZDK für das kommende Jahr ebenfalls mit einer stabilen Nachfrage bei Wartungs- und Reparaturarbeiten auf dem Niveau von 2016.

Den leichten Rückgang der Neuzulassungen in 2017 begründet ZDK-Präsident Jürgen Karpinski unter anderem durch die Diskussion um drohende Fahrverbote und blaue Plaketten im kommenden Jahr. Dennoch sind nur wenige Deutsche sind bereit, ihren Pkw aufzugeben und auf Carsharing umzusteigen, berichtet das Beratermagazin Value.

Kaum ein anderer Slogan aus den 1960er-Jahren bewegt heute noch die deutsche Nation wie die Aussage “Freie Fahrt für freie Bürger”. Denn diese sehen im Automobil nach wie vor “ihr liebstes Kind”, das den Traum von unbegrenzter Mobilität und Unabhängigkeit wahr werden lässt.

Waren 1955 nur rund 1,6 Millionen Pkw auf einsamen Autobahnen und Landstraßen unterwegs, stieg diese Zahl bis heute auf über 45 Millionen an. Die Straßen sind überlastet. Tendenz: steigend. Dabei ist das Autobahnnetz in unserem Land mit 13.000 Kilometern eines der längsten in ganz Europa, nur übertroffen von Spanien.

Trotz Staus, fehlender Parkplätze und Tempolimits auf den meisten Straßen, steigen die Deutschen ungern auf alternative Verkehrsmittel um. Eine aktuelle Studie der CosmosDirekt gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Forsa brachte ans Licht: Neun von zehn Autofahrern denken überhaupt nicht daran, den eigenen Wagen abzuschaffen. Nur 41 Prozent der Befragten verzichten bei kürzeren Strecken gelegentlich auf das Auto.

Für die meisten Besitzer ist der fahrbare Untersatz mehr als ein Gebrauchsgegenstand. Jeder Fünfte gibt sogar zu, mit seinem Auto zu sprechen, Frauen sogar häufiger als Männer. Viele sind ihrem Auto mindestens sechs Jahre lang treu. (vwh/td/wo)

bestellen_vwhLesen Sie den vollständigen Beitrag “Jeder Fünfte spricht mit seinem Auto” im Beratermagazin Value 05/16 (Einzelbeitrag)

Bildquelle: dg

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