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Wenig Interesse an Lebensversicherungsbestands- Abwicklungen

12.08.2013 – Die hohen Garantien machen für deutsche Investoren die Übernahme von Lebensversicherungsbeständen uninteressant. Generell streben Abwicklungsgesellschaften nach Größe. Denn die Margen im Run-off von Lebensversicherungen werden wegen der niedrigen Zinsen immer niedriger.

Bei Protektor bauen sich die Bestände der einstigen Mannheimer Lebensversicherung nur sehr langsam ab. Viel weiter entwickelt ist hingegen der Abwicklungsmarkt im Großbritannien. (siehe DOSSIER). Arndt Grossmann, Vorstandssprecher des Run-off-Versicherers DARAG sagt, dass die Abgabe von Run-off-Beständen in Kontinentaleuropa auch im Hinblick auf andere Versicherungssparten noch vergleichweise neu ist. „Versicherer wählen ihren Partner nicht nur nach dem Preis, sondern präferieren Spezialversicherer mit exzellenter Reputation.“ Eine Studie des Instituts für Versicherungswirtschaft der Universität St Gallen, der eine Befragung von Versicherern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg für den Nicht-Lebensversicherungsmarkt zugrunde lag, ergab, dass 42 Prozent aller Versicherer über Run-off-Bestände verfügen. Besonders hoch war die Quote mit 61 Prozent bei den Rückversicherern. Eine aktive Reduzierung der Bestände planen nach der St. Gallener Studie gut 26 Prozent der Befragten. Bei den Rückversicherern sind es sogar 46 Prozent. Mit Bestandsübertragen oder dem Verkauf ganzer Gesellschaften haben die befragten Unternehmen nach den Ergebnissen der Untersuchung noch vergleichsweise wenig Erfahrung.

Link: Run-off-Studie 2013 der Uni St. Gallen für den deutschsprachigen Nicht-Lebensversicherungsmarkt

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