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Weihnachtszeit gleich Brandzeit

21.12.2015 – wohnzimmerbrand_ifsWeihnachtszeit ist traditionell auch Kerzenzeit – und Kerzenzeit bedeutet Brandzeit für die Versicherer. Denn trotz elektrischer Weihnachtsbaumlichter ist die Zahl der Adventsbrände nach Angaben des GDV weiterhin auf hohem Niveau. So verzeichneten die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer allein 2014 erneut 40 Prozent mehr Brandschäden als in vergleichbaren Frühjahrs- und Herbsmonaten.

Dies entspricht etwa 11.000 zuusätzlichen Bränden in der Jahreszeit, was laut Branchenverband dem Vorjahresniveau entspricht. Demnach bezahlten die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer allein im vergangenen Jahr durchschnittlich etwa 2.300 Euro. Der Gesamtschaden beläuft sich demnach auf eine Gesamtsumme von etwa 25 Mio. Euro.

Neben brennenden Adventskerzen und Weihnachtbäumen gehören laut GDV vor allem querfliegende Silvesterrraketen sowie unachtsam gezündete Feuerwerkskörper zu den häufigsten Schadenursachen am Jahresende. Die EU-Kommission plant nun entsprechende Sicherheitsanforderungen für Kerzen. Eine enstprechende Mitteilung der Behörde definiert zudem die besonderen Sicherheitsanforderungen, welche an Kerzen zu stellen sind: “Sie dürfen nicht umkippen.” “Die Flamme darf maximal eine bestimmte Höhe erreichen”, dabei “ist die natürliche Schwankung der Flamme während des Abbrandzyklus zu berücksichtigen” (siehe DOSSIER).

Damit reagiere die Kommission laut FAZ auf eine neue Verordnung für von Unfällen mit Kerzen. So gehe es dabei nicht nur um die Brandgefahren allein, sondern auch um gefährliche Substanzen, die bei solchen Bränden austreten könnten. Mit Ausnahme von Großbritannien haben alle EU-Staaten dem Vorschlag bereits zugestimmt. (vwh/td)

Bild: Wohnzimmerbrand (Quelle: IFS)

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