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Was sich Makler wünschen

28.01.2014 – ErkelenzMakler befürchten einen weiteren Abbau der persönlichen Betreuung von Seiten der Versicherungsgesellschaften in den kommenden Jahren, so das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsinstituts YouGov vom Dezember 2013.

Demnach wünschen die 257 im Rahmen des „Makler Absatzbarometer IV/2013“ befragten unabhängigen Finanz- und Versicherungsvermittler vor allem Unterstützung in der Angebotserstellung (45 Prozent), bei der Schadenregulierung (36 Prozent) sowie bei neuen Versicherungsprodukten (35 Prozent).

Eine ebenfalls kürzlich veröffentliche Umfrage von AssCompact unter Maklern und Mehrfachvertretern zum Thema Maklerbetreuung ergab, dass Makler gegenwärtig vor allem Fachfragen zum Produkt und zu den Annahmerichtlinien klären sowie die Vertriebsunterstützung in Anspruch nehmen. Perspektivisch wünschen sie sich aber auch, dass Maklerbetreuer kompetent entscheiden können, einen guten und fundierten Marktüberblick haben und die besten Vertriebsideen weitergeben. Aus Maklersicht ist es darüber hinaus bedeutsam, im entscheidenden Moment kompetente Ansprechpartner bei den Produktanbietern zu haben.

Zu den Versicherern, deren Maklerbetreuung laut YouGov-Studie zu den besten zählt, gehören Nürnberger, VHV und Volkswohl Bund. Volkswohl Bund-Vertriebsdirektor Magnus Erkelenz will die Befürchtungen der Makler, was sein Haus betrifft, zerstreuen, da man größten Wert auf hochqualitative Maklerbetreuung lege. „Wir erwarten, dass sich unsere Maklerbetreuer in unserer Produktwelt auskennen, aber auch in der von Mitbewerbern“, erklärt er. „Und wir erwarten, dass sie unseren Vertriebspartnern die Produkte in einer kundengerechten Verpackung, also mit einer Verkaufsgeschichte, liefern.“ Um vertriebliche Ansätze zu bündeln findet einmal im Quartal in der Hauptverwaltung in Dortmund eine „Ideenbörse“ statt.

Der Volkswohlbund setzt ganz auf die dezentrale Betreuung aller Anbindungen. Pro Tag besucht jeder der 55 Maklerbetreuer zwei bis drei Betriebe, die ihm zugeordnet sind. Große regionale Backoffice-Bereiche mit zehn bis 15 Mitarbeitern sorgen dafür, dass die Betreuer sich ganz ihren vertrieblichen Aufgaben widmen können. Was die Kommunikation zwischen Unternehmen und Maklern betrifft, setzt der Volkswohlbund auf Single-Sign-On, deren Mitbegründer er ist. „Damit die Sache richtig funktioniert und den Maklern wirklich Nutzen bringt, müssten sich allerdings noch mehr Versicherer beteiligen“, bemängelt Magnus Erkelenz. „Ich denke aber, der Ansatz ist richtig und wird sich durchsetzen.“ (epo)

Foto: Volkswohlbund-Vertriebsdirektor Magnus Erkelenz will die Befürchtungen der Makler zerstreuen. (Quelle: Volkswohl Bund)

Link: Makler-Absatzbarometer

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