Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Warum Orkan “Xaver” so glimpflich war

10.12.2013 – Den versicherten Schaden durch Sturmtief  “Xaver” schätzt die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) auf 300-400 Mio. Euro für Deutschland. Damit würde der Schaden nicht wesentlich höher ausfallen als bei Orkan “Christian” Ende Oktober – und das, obwohl  “Xaver” sowohl langanhaltender als auch in der Fläche ausgedehnter war.

Doch im Vergleich zu “Christian” fielen in Schleswig-Holstein und Hamburg die maximalen Geschwindigkeiten meist um mehr als 10 km/h niedriger aus. Zudem hatte”Christian” schon viele Schäden „vorweggenommen“ – ein Effekt, der zu einem deutlich geringeren Schadenaufwand in diesen Regionen führte. Anders als “Christian” hat “Xaver” auch in den landeinwärts gelegenen Regionen von Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg/Berlin gewütet. Allerdings lag das Geschwindigkeitsniveau unter 100 km/h. Die vorliegende Schadenschätzung zu “Xaver” ist die erste auf dem deutschen Markt. „Mit unserem differenzierten Ansatz zur Naturgefahrenschätzung kommen wir den akuten Bedürfnissen der Versicherer nach. Sie benötigen eine zeitnahe, präzise Schadenschätzung für ihre Rückstellungsbildung sowie, für die gestiegenen Anforderungen von Solvency II, eine exaktere Kenntnis ihres Sturmexposures“, sagt Onnen Siems, Geschäftsführender Gesellschafter von MSK. (vwh)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten