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Dekra-Report warnt vor Unfallrisiken innerorts

14.04.2014 – feuerwehr-polizei-unfall-150Fast drei Viertel aller Unfälle in Deutschland ereignen sich innerhalb geschlossener Ortschaften. Mit der absehbar weiteren Verstädterung dürften sich die Gefahrensituationen in manchen urbanen Regionen eher weiter verschärfen, fürchtet die Sachverständigenorganisation Dekra. In ihrem Verkehrsicherheitsreport 2014 fordert sie vor allem Verhaltensänderungen bei den Verkehrsteilnehmern und infrastrukturelle Maßnahmen.

„Mehr kooperatives Miteinander im Straßenverkehr ist ein Muss,“ so Dekra-Vorstand Clemens Klinke. „Zu oft sind mangelndes Risikobewusstsein, zu wenig Rücksicht und manchmal auch Aggression die Ursachen für Unfälle mit Personen- und Sachschaden.“ Während die moderne Fahrzeugtechnik unter anderem dank zahlreicher Assistenzsysteme (siehe DOSSIER) heute schon ein sehr hohes Sicherheitsniveau bei den damit ausgestatteten Fahrzeugen böte, seien die Optimierungspotenziale in Sachen Infrastruktur noch lange nicht ausgeschöpft.

Die EU-Kommission hatte 2010 das Ziel formuliert, die Zahl der Verkehrstoten auf den Straßen der Europäischen Union bis 2020 zu halbieren. Schwedens Ziel ist mit der „Vision Zero“ – keine durch Unfälle getöteten Verkehrsteilnehmer – ambitionierter. Von dieser Vision, die sich auch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat auf die Fahnen geschrieben hat, sei man zwar insgesamt noch relativ weit entfernt, so Klinke. „Trotzdem ist sie keine Utopie. Es gibt viele Städte in Europa, die dieses Ziel in den letzten Jahren schon erreicht haben.“

Laut Dekra blieben 100 Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern zwischen 2009 und 2012 mindestens ein Jahr ohne tödlichen Verkehrsunfall. (lie)

Foto: Häufiger kracht es innerorts, was neben Gr0ßeinsätzen von Feuerwehr und Polizei oft auch Staus nach sich zieht. (Quelle: Dekra)

Link: Der Dekra-Verkehrssicherheitsreport 2014

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