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Vertrauen in Onlinedienste auf dem Nullpunkt

22.01.2014 – datensicherheit-illustrationEiner aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov zufolge sind nur zwei Prozent der Befragten der Ansicht, dass ihre Daten innerhalb sozialer Netzwerke sicher sind. Nur acht Prozent glauben an die Sicherheit beim Service Suchmaschinen. Verheerende Werte, für die die Enthüllungen rund um Snowden und die NSA verantwortlich gemacht werden. Bastion des Vertrauens sind dagegen Banken und Versicherer.

Für ganze 96 Prozent aller Deutschen ist die Datensicherheit im Netz ein wichtiges Kriterium. 37 Prozent der Befragten glauben, dass zumindest ein Teil ihrer Daten auf den Servern nicht gut aufgehoben ist. Das gilt insbesondere für Facebook, Google & Co. Dagegen halten immerhin 37 Prozent der Befragten ihre Daten bei den Finanzdienstleistern für verlässlich geschützt. In der Generation 18-24 Jahren liegen die Banken mit 51 Prozent sogar deutlich vorne.

70 Prozent geben zum Beispiel bei der Teilnahme an Online-Gewinnspielen nur noch die nötigsten Daten von sich preis. Andererseits haben 26 Prozent ihr Surfverhalten nicht geändert. 41 Prozent verwenden nach wie vor keine aktuelle Sicherheitssoftware, weil sie sich damit entweder nicht auskennen (22 Prozent), oder weil sie der Überzeugung sind, dass solche Programme nichts bringen (19 Prozent).

Jugendliche im Alter von 18-24 Jahren geben überdurchschnittlich häufig an, dass sie sich generell schlecht mit Sicherheit und Software auskennen (31 Prozent). Sogar fast ein Viertel der jungen Befragten glaubt, dass solche Sicherheitssoftware “sowieso nichts bringt” (23 Prozent). Wenn es um die Wahl zwischen Freiheit und Sicherheit ihrer Daten im Internet geht, ziehen sie Freiheit vor (28 Prozent).

Betrachtet man hingegen die Angaben der Generation 45plus scheint sich das Bild umzudrehen. Die freiheitsliebende Einstellung der Jugendlichen kehrt sich in eine eher sicherheitsbewusste Auseinandersetzung mit dem Thema bei den 45- bis 54-Jährigen: Fast die Hälfte dieser Generation zieht Sicherheit vor, wenn es um ihre Daten im Internet geht (44 Prozent) und hält die Verwendung von Sicherheitssoftware für obligatorisch (49 Prozent) – bei den über 55-Jährigen ist der Anteil mit 52 Prozent sogar noch höher.

Die Umfragedaten wurden vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Cortal Consors erhoben. Die Stichprobengröße ist 1010. Die Umfrage wurde vom 31.10.2013 bis zum 6.11.2013 durchgeführt. Die Daten wurden mittels Online-Befragung erhoben. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Bild: Datensicherheit wird immer wichtiger, auch wenn sich noch nicht jeder gut auskennt. (Quelle: fotolia)

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