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Versicherungszwang für das Urner Rindvieh fällt

18.03.2016 – flagge_schweiz_pixelioIm Schweizer Kanton Uri sollen Landwirte künftig keine Versicherung mehr für ihre Rinder abschließen müssen. So hat der Landrat des Kantons die seit 1971 bestehende obligatorische Rindviehversicherung mit 48 zu neun Stimmen aufgehoben, berichtet die Neue Luzerner Zeitung. Die Begründung: eine Versicherung für Rinder sei nicht mehr zeitgemäß. Das Urner Stimmvolk muss spätestens Ende November 2016 noch darüber abstimmen.

Die Versicherung verpflichtet derzeit alle Urner Besitzer, ihre Rinder in einer Versicherungskasse gegen Krankheit oder Unfall abzusichern. Die Kantonalregierung schlägt vielmehr vor, die Tiere künftig privat oder gar nicht mehr zu versichern. Sie geht zudem davon aus, dass mit der Aufhebung des Versicherungszwangs der Finanzhaushalt des Kantons ab 2017 um jährlich etwa 67.000 Franken entlastet wird.

Derzeit bestehen im Kanton Uri laut Zeitungsbericht 20 genossenschaftlich organisierte, öffentlich-rechtliche Rindviehversicherungskassen, die insgesamt 10.260 Tiere von 511 Mitgliedern versichern. (vwh/td)

Bildquelle: Lupo / pixelio.de

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