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Versicherungsvertrieb: Vielen Hausbesitzern Elementarschutz zu teuer

16.07.2013 – „In Sachen Elementardeckung ist das Risikobewusstsein in der Bevölkerung noch nicht stark genug ausgeprägt, sagt Andreas Jahn von der Stuttgarter SV in einem Interview mit der Zeitschrift Versicherungsvertrieb. „Die geringe Versicherungsquote liegt auch daran, dass immer noch viele Menschen nicht glauben, dass sie exponiert wohnen.“

Jahn ist im Ergo-Konzern groß geworden. Seit einem Jahr leitet der Ex-Victorianer den Vertrieb der Stuttgarter SV. Er räumt ein, dass viele Kunden den Elementarschutz aus Preisgründen nicht kaufen. Er kostet für ein Standardhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche zwischen 350 Euro (Zürs I) und 560 Euro (Zürs IV) im Jahr. „Nicht jeder ist bereit, diesen Preis zu bezahlen“, sagt Jahn und hofft, dass sich das nach dem Hochwasser verändert. „Es ist nicht so, dass man nur direkt an den Flussufern im Gefährdungsbereich eines Hochwassers ist“, betont er. Der Stuttgarter verweist auf das bayerische Deggendorf. Der ganze Ort war überschwemmt, dabei liegen die meisten Häuser in der niedrigsten Risikozone Zürs I. In Zukunft sollen die Vermittler der SV verstärkt ganzheitlich beraten. Dazu will Jahn den Vermittlern einen standardisierten Beratungsprozess mit an die Hand geben. Ziel ist es, den Querverkauf in andere Sparten zu forcieren. In der Wohngebäudeversicherung habe man das bislang noch nicht getan. „Das Potenzial dieser Türöffner-Sparte haben wir bisher nicht so stark genutzt“, so Jahn.

Link: Elementarschutz zu teuer?

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