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Versicherungen gegen Cyber-Risiken noch unzureichend

15.12.2014 – Cyberattacke_ugaldew_sxcAllein im vergangenen Jahr hat die Polizei deutschlandweit über 250.000 Internet-Straftaten registriert. Allerdings gibt es kaum Versicherungen gegen private Cyber-Risiken. Entsprechende Angebote seien eher selten und den potentiellen Kunden zudem noch unbekannt. Derzeit kennt nur etwa ein Prozent der Internetnutzer eine konkrete Versicherung gegen Cyber-Risiken.

Dennoch können sich 19 Prozent aller User generell vorstellen, eine entsprechende Police abzuschließen, so das Ergebnis der Yougov-Befragung zu “CyberRisiken im Privatbereich” unter 1.005 Internetnutzern. “Das Risikobewusstsein ist erstaunlich hoch.

Eigene Erfahrung oder solche von Freunden sind vielen Usern bekannt. Der Bedarf für entsprechende Versicherungen bietet damit ein Geschäftsfeld mit eindeutigen Wachstumssignalen”, sagte Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzmarktforschung bei Yougov. Die Hauptaufgabe der Versicherer sei es, “Produkte mit einem klaren und greifbaren Kundennutzen zu entwickeln”.

Laut Umfrage sehen 46 Prozent der befragten Nutzer im Phishing die größte Gefahr im Internet. Ebenso große Angst haben die User davor, dass die Accounts beim Online-Shopping (43 Prozent) und Online-Banking (41 Prozent) gehackt werden können. 37 Prozent befürchten einen Vermögensschaden durch einen Identitätsdiebstahl oder -missbrauch. (vwh/td)

Bildquelle: ugaldew / sxc

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