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“Versicherung goes Gesundheitsdienstleister”

01.09.2015 – Internet_of_Things_tashatuvango_FotoliaDas Internet der Dinge bewirkt eine Transformation der Versicherungsbranche vom Kostenregulierer zum Dienstleister. Politik, Industrie und Versicherer sind mit einer Revolution der Vernetzung konfrontiert, die auch eine Reihe von Herausforderungen mit sich bringe, schreibt Andreas Nolte, IT-Chef der Allianz Deutschland, in der Euro am Sonntag.

So sieht der Experte mit dem Internet der Dinge vor allem drei große Trends: Connected Car, Connected Home und Connected Self. “Themen, die auch für die Versicherungsbranche interessant sind”, betont Nolte. So geht der IT-Experte unter Berufung auf internationale Studien davon aus, “dass im Jahr 2020 weltweit über zehn Mio. Autos, die bei der Allianz versichert sind, mit dem Internet verbunden sein werden”.

Neben den bereits geplanten Telematiktarifen seien in der Branche auch sogenannte “Pay-how-you-live-Tarife” denkbar. Von diesen könnten nach Noltes Ansicht vor allem die Kunden profitieren, “die Risiken in den eigenen vier Wänden durch eine entsprechende Technik minimieren” wollen. Allerdings halte sich die Nutzung dieser Technik noch in Grenzen, da auch beim Thema Smart Home die Deutschen sehr sensibel für den Datenschutz” seien.

Entscheidend sei jedenfalls: “Dem Datenschutz muss Genüge getan und die größtmögliche Sicherheit in der Cyberwelt gewährleistet werden. Versicherer brauchen Lösungen und Produkte, die zur veränderten Lebenswelt ihrer Kunden passen”, betont der Allianz-Experte. Dies beginne “mit der Versicherung für das Smartphone, falls es zu Bruch geht und endet mit dem Angebot an Firmen, sich gegen Schäden abzusichern, die Hacker anrichten können”. (vwh/td)

Link: Der komplette Gastbeitrag

Bildquelle: Tashatuvango / Fotolia

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