Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Versicherte würden Daten für Geld weitergeben

24.08.2016 – Fitness_Petra Bork_pixelioOb Gesundheits-Apps oder Fitness-Armbänder, die persönlichen Daten der Versichten sind interessant für Online-Dienstleister, Banken und Versicherungen. Und fast jeder zweite Deutsche würde sie für Geld an Unternehmen weitergeben. Das zeigt eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Dr. Grieger & Cie. Das Ergebnis: 54 Prozent würden selbst erhobene Daten zum Bewegungsverhalten an ihre Krankenkasse übermitteln.

Immerhin 21 Prozent wären sogar schon für einen Bonus von 50 Euro im Jahr dazu bereit. Insgesamt erheben danach bereits 21 Prozent der Bevölkerung Daten zu ihrem eigenen Leben. Den deutlich größten Anteil haben dabei Fitness- und Gesundheitsdaten, die von 18 Prozent erfasst werden, teilt das Meinungsforschungsinstitut mit.

Es folgen die Bereiche Ernährung (5%), Finanzen (3%) sowie Persönliches & Intimes und Energieverbrauch (mit jeweils 2%). Während Frauen häufiger Fitness und Ernährung dokumentieren, liegen die Männer beim Tracking von Finanzen und Energieverbrauch vorne, konstatiert das Marktforschungsinstitut in seiner Studie. “Die Auswertung und der Vergleich von Self Tracking-Daten können vielen Menschen ein realistischeres Bild von sich selbst vermitteln”, kommentiert Daniel Althaus von Dr. Grieger & Cie das Studienergebnis.

Die Ergebnisse der Umfrage decken sich mit aktuellen Studie von Yougov. Demnach hätten Verbraucher das größte Vertrauen in Gesundheits-Apps von Krankenkassen. So konnte sich jeder Dritte (32%) vorstellen, gesundheits- und fitnessbezogene Daten zu messen und mit der Krankenversicherung zu teilen, um dadurch Vorteile zu erhalten. Laut Yougov-Studie haben bereits 41 Prozent mindestens eine Gesundheits-App auf ihrem Smartphone installiert. Rund drei Viertel (75%) davon nutzen diese sogar. (vwh/mvd)

Bildquelle: Petra Bork / pixelio.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten