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Versicherte sind zunehmend skeptisch

19.11.2015 – Die deutschen Versicherungskunden stehen Maßnahmen im Direktmarketing zunehmend skeptisch gegenüber. So erwarten nur noch 48 Prozent der Versicherten, regelmäßig von ihrem Versicherer über neue Angebote informiert zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt der Kundenmonitor Assekuranz 2015 des Marktforschungsunternehmens YouGov. Demnach sank die Zustimmung hierzu seit 1999 um 19 Prozent.

Auf hohe Akzeptanz treffen hingegen die E-Mails von Versicherern. Demnach lesen 66 Prozent der Befragten die digitale Post der Versicherer “immer” oder “häufig” durch. Über die Hälfte (52 Prozent) der Befragten prüfe zumindest ernsthaft ihren Bedarf an dem beworbenen Produkt. E-Mails fremder Versicherer werden zwar weniger beachtet. Dennoch gaben laut Kundenmonitor rund ein Drittel (30 Prozent) an, solche Nachrichten “immer” oder “häufig” zu lesen.

Noch wichtiger als E-Mails vom eigenen Versicherer sind hingegen die Kundenmagazine. So hat jeder Vierte (24 Prozent) in den letzten zwölf Monaten das Kundenmagazin eines Versicherers erhalten. Davon haben laut Umfrage 84 Prozent zumindest hin und wieder einen Artikel daraus gelesen. Nur jeder fünfte Empfänger (15 Prozent) werfe das Kundenmagazin ungelesen weg.

“Die Erfassung von E-Mail-Adressen inklusive der Werbeeinwilligung ist zu einer Grundtugend für das Neugeschäft im Versicherungsvertrieb geworden. Damit kann die kontinuierliche Kundenbetreuung in Zukunft nicht nur effizienter, sondern auch persönlicher und damit wirksamer gestaltet werden”, kommentiert Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzmarktforschung bei YouGov, das Umfrageergebnis. (vwh/td)

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