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Versicherte Schäden durch „Haiyan” bleiben unter 100 Mio. US-Dollar

14.11.2013 – Obwohl einzelne versicherte Schäden hoch ausfallen können, wird der gesamte Versicherungsschaden, den der Taifun „Haiyan” verursacht hat, 100 Mio. US-Dollar nicht überschreiten. Das teilte gestern der Risikomodellierer Eqecat mit.

Die Visayas, eine der drei Inselgruppen der Philippinen, zu denen auch die Insel Leythe zählt, sind wenig urbanisiert und weisen eine niedrige Versicherungsdurchdringung auf. Deshalb wird der Prozentsatz der versicherten Schäden in Relation zum Gesamtschaden gering ausfallen, erwartet Eqecat.

Ein Teil der Bevölkerung verfüge zwar über Sachversicherungen, aber lediglich 15-20 Prozent davon schließen das Risiko Taifun mit ein. Typische Policen würden das Risiko der Flut – die auf einen Taifun folgt – nicht abdecken. Dafür müssten seperate Feuerversicherungen mit Risikoerweiterung oder Allgefahrenversicherungen abgeschlossen werden.

In den betroffenen Gebieten auf den Philippinen sind 90 Prozent der Infrastruktur beschädigt, doch auch das sei von gewerblichen Versicherern nicht abgedeckt. Die Region Negros Occidental ist von Landwirtschaft geprägt, vornehmlich Anbau von Rohrzucker. Die Ernte habe gerade erst begonnen und nicht abgeerntete Felder seien gegen Taifune relativ resistent. Zuckerfabriken und Raffinierien hingegen seien zwar schadenanfällig, doch auch diese hätten aufgrund der niedrigen Versicherungsdurchdringung keinen großen, direkten, versicherten Schaden verursacht.

Als „Haiyan” auf Vietnam und China traf, war er bereits soweit abgeschwächt, dass Eqecat hier keine signifikanten versicherten Schäden erwartet. (vwh)

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