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Versicherer zahlen rund 650 Mio. Euro an Kunden

03.07.2014 – HagelschadenDer Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat eine Bilanz der Schäden veröffentlicht, die das Sturmtief “Ela” Anfang Juni vor allen Dingen in Nordrhein-Westfalen verursacht hat. Gemeldet wurden 250.000 Schäden an privaten Wohngebäuden und Unternehmen in Höhe von 400 Mio. Euro und 100.000 Schäden in Höhe von rund 250 Mio. Euro bei den Kraftfahrtversicherern.

Mit “Ela” tobten in Nordrhein-Westfalen die heftigsten Unwetter seit Jahrzehnten, die zudem von starken Orkanböen von bis zu 144 km/h begleitet wurden. “‘Ela’ ist für die Sachversicherer der zweitteuerste Sommersturm der vergangenen 15 Jahre“, sagt Bernhard Gause, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Nur “Andreas” wütete Ende Juli 2013 mit 1,9 Mrd. Euro Sachschaden schlimmer. Bei dem Durchzug über Teile Nord- und Süddeutschlands waren damals Hagelkörner von bis zu acht Zentimetern niedergeschlagen. Nach ersten Auswertungen der deutschen Versicherer verursachte die Unwetterfront bundesweit insgesamt 350.000 versicherte Schäden in Höhe von rund 650 Mio. Euro. “Gerade nach Extremwetterereignissen zeigt sich die Stärke der Versicherer“, so Gause. Im vergangenen Jahr stellte die Branche diese Leistungsfähigkeit besonders unter Beweis: Insgesamt sieben Mrd.  Euro zahlten Versicherer 2013 für Sturm-, Hochwasser- und Hagelschäden an ihre Kunden. (vwh)

Bild: Sturmtief “Ela” verursachte hohe Schäden an Häusern und Autos. (Quelle: vwh)

Link: Versicherer zahlen rund 650 Millionen Euro an ihre Kunden

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