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Versicherer-Projekt mit Schnellhilfe für Vanuatu

13.04.2015 – vanuatu_dpaDer Inselstaat Vanuatu hat von den Versicherern 1,92 Mio. US-Dollar erhalten, um damit die nötigsten wirschaftlichen Verluste nach dem Zyklon Pam abfedern zu können. Dies teilte der Schweizer Rückversicherer Swiss Re mit. Die Gelder stammen aus dem Versicherungspilotprojekt “Pacific Disaster Risk Financing and Insurance Programm (Pacific DRFIP), das unter anderem von der japanischen Regierung gefördert wird.

Ziel des Projekts ist es, ein begrenztes, aber schnell verfügbares Budget zur Verfügung zu stellen, mit dem ein akutes Krisenmanagement nach Naturkatastrophen ermöglicht werden soll. Neben der Weltbank beteiligen sich auch die Rückversicherer Munich Re und Swiss Re an dem Projekt. Das Programm wurde 2013 ins Leben gerufen und sichert derzeit fünf pazifische Inselstaaten gegen katastrophale Ereignisse ab.

Durch deren Zusammenschluss sparen die beteiligten Staaten jeweils 50 Prozent ihrer Prämien. Nach Angaben der Munich Re hat sich Vanuatu mit 3,6 Mio. Dollar gegen Zyklon-Schäden abgesichert. Bereits 2014 erhielt der Inselstaat Tonga nach dem Zyklon Ian eine Auszahlung von 1,27 Mio. US-Dollar. (vwh/td)

Bild: Der Pazifikstaat Vanuatu nach dem Zylon “Pam”. Quelle: dpa / picture alliance

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