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Versicherer produzieren tausende Megawatt grünen Stroms

16.07.2015 – Windrad_by_Maren Bessler_pixelioSelbst Google hat schon das Ökostrom-Potenzial der Allianz für sich entdeckt. Der Internetriese nutzt den Strom aus einem schwedischen Windpark für ein Rechenzentrum in Finnland. Laut dpa sieht David Jones, bei der Allianz für Erneurebare zuständig, gar Möglichkeiten im Offshore-Bereich. Auch die Munich Re hat Erneuerbare längst für sich ins Portfolio aufgenommen.

Während die Allianz aktuell inzwischen 54 Windparks und sieben Solarparks betreibt und die Marke von 2,5 Mrd. Euro bei den Investments geknackt hat, liegt man beim größten Rückversicherer mit vergleichsweise 700 Mio. Euro deutlich darunter – 400 Mio. davon sind hier in Windparks investiert.

Der wichtigste Unterschied zu anderen Playern, hatte jüngst Jürgen Gerke, CEO der Allianz Capital Partners (ACP) bei einem Vor-Ort-Termin erklärt, bestehe darin, dass die Allianz Gruppe komplett mit Eigenmitteln arbeite, also ohne Fremdfinanzierung.

“Unsere Windparks gehören uns zu 100 Prozent”, erklärt Gerke weiter. Beteiligen können sich alle Allianz-Gesellschaften. Das sei etwas teurer und verlange Experten, die es im Team der ACP gebe. Diese Kontrolle halte man angesichts der Verantwortung gegenüber den Lebensversicherungskunden für absolut notwendig. Größter Investor innerhalb der Gruppe ist die Allianz Deutschland. Von den 2,5 Mrd. Euro, die seit 2005 in erneuerbare Energien geflossen sind, hat sie allein 1,8 Mrd. gestemmt. Die Stromkapazität beträgt mehr als 1.400 Megawatt. (vwh/ku)

Bildquelle: Maren Bessler/ pixelio

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Szenario. Der grüne Strom der Allianz. VW-Korrespondentin Elke Pohl vor Ort beim Windpark Calau, in Versicherungswirtschaft 7/15 (Einzelbeitrag, 3,81 Euro)

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