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Versicherer nicht gut genug für die Generation Y

27.02.2015 – Die Versicherer haben die gesellschaftliche Entwicklung der Generation Y verschlafen. In einer internationalen Umfrage im Auftrag von Capgemini ist die Kundenzufriedenheit von jungen Erwachsenen mit Versicherern stark zurückgegangen. “Versicherer drohen die nachwachsende Generation an agilere Konkurrenten zu verlieren”, warnt die französische Management- und IT-Beratung.

15.000 Kunden aus 30 Ländern ließ Capgemini zum Thema Versicherung befragen, in den USA, Südafrika und China bis hin zu Australien, Schweden und Belgien. Demnach haben die Menschen kaum eine Beziehung zu den Versicherern. Sie bewerten Versicherer als neutral, ganz gleich ob das in Südkorea ist, in Brasilien oder Kanada. Positive Erfahrungen mit ihrem Versicherer haben am ehesten Österreicher und US-Amerikaner, doch auch dort überwiegen die neutralen Erfahrungen.

Der Umfrage zufolge ist die Zufriedenheit mit den Versicherern bei den jungen Erwachsenen stark gefallen, fast überall auf der Welt. Dies gilt vor allem in den reifen Märkten wie Nordamerika (-10,9 Prozent) oder Deutschland (-15,1 Prozent). Für die Menschen zwischen 18 und 34 Jahren, die so genannte Generation Y, ist der Umgang mit internetfähigen elektronischen Geräten eine Selbstverständlichkeit.

Versicherer sollten deshalb ihr digitales Serviceangebot ausbauen. Ziel sollte ein voll integriertes und zugleich persönliches Kundenerlebnis sein, auf allen Servicekanälen. „Insbesondere die Social-Media-, Mobile- und Onlinekommunikation spielen eine große Rolle“ heißt es in der Studie. (ba)

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