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Versicherer müssen Vertriebskanäle verzahnen

05.11.2015 – Die Zahl der “hybriden” Kunden, die permanent zwischen Online- und Offline-Kanälen wechseln, steigt weiter an. Konsequenz für die Versicherer: diese sollten ihre alle Vertriebskanäle miteinander verzahnen, lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie zum Thema “Geschäftsmodelle 4.0″ des IT-Dienstleisters adesso. Demnach seien die Versicherer künftig dahingehend gefordert, klassische Kanäle wie Telefon und persönliches Gespräch gemeinsam mit digitalen Kanälen wie Internet und Apps anzubieten.

Reine Online-Versicherer benötigten daher auch die Möglichkeit, ihre Produkte und Services in die Offline-Welt zu transferieren, so die Studie. Eine Möglichkeit dafür seien Vertriebskooperationen mit Offline-Partnern. Versicherer, die vor allem auf den klassischen Offline-Vertrieb setzen, sollten im Gegenzug alle wichtigen Produkte im Privatkundenbereich auch im Online-Abschluss anbieten.

“Immer mehr Konsumenten informieren sich erst im Internet über ein Produkt, um es dann anschließend in einem Geschäft zu kaufen. Analog dazu sollten auch Versicherungen ihren Kunden ermöglichen, Angebote online zu recherchieren und dann bei einem persönlichen Gespräch mit einem Vermittler abzuschließen”, sagt Burkhard Herold, Bereichsleiter Consulting Insurance bei der adesso AG. “Dazu müssen sie es künftig aber dem Kunden überlassen, wie er mit ihnen kommunizieren möchte, und seinen individuellen Präferenzen Vorrang vor den eigenen Präferenzen einräumen.” (vwh/td)

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