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Versicherer mit hohem Ausbildungsengagement

08.01.2014 – agv-logoDie hohe Ausbildungsbereitschaft der Versicherer spiegelt sich in einer beachtlichen Ausbildungsquote von acht Prozent wider. Das zeigt die Ausbildungsumfrage des Arbeitgeberverbandes der Versicherungsunternehmen in Deutschland. In der Quote berücksichtigt sind die Ausbildungsplätze in den Versicherungsunternehmen und zudem jene, die von den Konzernen in Agenturen finanziert werden. Auch die Ausbildungsplätze im Zusammenhang mit einem ausbildungsintegrierten, also dualen Studium, fließen dort ein.

Insgesamt 68 Unternehmen beziehungsweise Unternehmensgruppen beteiligten sich an der Ausbildungsumfrage, die jährlich durchgeführt wird. Dies entspricht 190 Einzelunternehmen mit rund 172.200 Beschäftigten. Die Erhebung deckte damit 80,4 Prozent der Beschäftigtenzahl ab. Die meisten Auszubildenden streben einen Abschluss als Kaufleute für Versicherungen und Finanzen an. Von allen Ausbildungswegen entfielen im Jahr 2012 64,3 Prozent auf die Berufsausbildung in Unternehmen. Überdies wurden von den Versicherungsunternehmen 23,8 Prozent der Ausbildungsplätze in Agenturen finanziert. Weitere 11,9 Prozent wurden mit einem ausbildungsintegriertem beziehungsweise dualen Studiengang kombiniert.

Damit dominiert die „klassische Ausbildung” in Versicherungsunternehmen. Gleichzeitig, so der AGV, „nimmt der Anteil der Studenten an den dualen Studiengängen zu”. Die Versicherungsunternehmen unterstützen in hohem Maße den Vertrieb bei der Ausbildung vor Ort. So sind 95 Prozent der Unternehmen dort eingebunden. Nur zu einem geringen Anteil bilden die Vertriebseinheiten komplett selbständig aus.

Einen wichtigen Stellenwert nehmen Lernerfolgskontrollen ein. Mehr als 90 Prozent der Unternehmen prüfen den Lernerfolg ihrer Auszubildenden durch Beurteilungsgespräche beziehungsweise nach einem Ausbildungsabschnitt. Teilweise werden den Auszubildenden auch E-Learning-Programme zur Selbstkontrolle bereitgestellt. Auch schriftliche und mündliche Tests nach Schulungen und Ausbildungsabschnitten werden durchgeführt. Zu 40 Prozent nutzen die Unternehmen hauptsächlich schriftliche Tests nach internen Schulungen. Nach einem Ausbildungsabschnitt werden schriftliche Tests zu 29,2 Prozent vorgenommen. Mündliche Tests werden nach einer internen Schulung zu 26,2 Prozent und nach einem Ausbildungsabschnitt zu 23,1 Prozent durchgeführt. Hier wenden die Auszubildenden ihr Wissen in Simulationen von Beratungs- und Verkaufsgesprächen, in Rollenspielen sowie bei Präsentationen in den entsprechenden Fachabteilungen an. (ki)

Links: DOSSIER, Die Ausbildungsumfrage der Versicherungswirtschaft

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